Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, dass Satoshis Bitcoin-Vermögen in Höhe von 130 Milliarden US-Dollar mit Quantencomputing gehackt wird?
Es bestehen Bedenken, ob das 1-Millionen-BTC-Vermögen des Bitcoin-Erfinders Satoshi Nakamoto gehackt werden könnte. Der Krypto-Analyst Camol behauptet, dass fortgeschrittenes Quantencomputing letztendlich Nakatomos Geldbeutel knacken und ihn vollständig leeren könnte. Das Argument des Analysten hat in der gesamten Krypto-Community eine hitzige Debatte ausgelöst, wobei viele Kritiker die Behauptungen als unbegründet und irreführend zurückwiesen.
Wird Quantum Computing Nakamotos Bitcoin knacken?
In einem am Montag, dem 1. Dezember, veröffentlichten X-Beitrag prognostizierte Camol, dass Nakamotos BTC-Wallet innerhalb der nächsten 10 Jahre erschöpft sein wird, da die Quantencomputerleistung exponentiell zunimmt. Er nannte diese schnelle, jährliche Verdoppelung der Beschleunigung Nevens Gesetz und warnte davor, dass der BTC-Vorrat des Bitcoin-Schöpfers über 131 Milliarden US-Dollar irgendwann beispiellosen Risiken und Hacks ausgesetzt sein könnte.
Camols Argumentation konzentriert sich auf die elliptische Kurve secp256k1 von Bitcoin und die ECDSA-Signaturen, die zur Sicherung von Wallets verwendet werden. Er behauptet, dass diese mithilfe des Shor-Algorithmus, eines Quantenalgorithmus, der theoretisch die Elliptische-Kurven-Kryptographie durchbrechen kann, sobald ausreichend leistungsfähige Quantenhardware vorhanden ist, letztendlich umgekehrt werden könnten. Der Analyst warnt davor, dass eine solche Technologie, wenn sie realisierbar wird, die Sicherheit selbst der am besten geschützten Bitcoin-Bestände gefährden könnte – in diesem Fall die von Nakamoto.
In seinem Beitrag erklärte Camol auch, dass Satoshis 1-Million-BTC-Vermögen zusätzlich angreifbar sein könnte, da die Wallet-Adresse durch einen 160-Bit-Hash geschützt ist, der noch nie durch Ausgabenaktivitäten offengelegt wurde. Er behauptet, dass ein mächtiger Quantenangriff den Hash knacken und den öffentlichen Schlüssel offenlegen könnte, um schließlich durch mehrere Versuche den privaten Schlüssel freizulegen. Der Analyst wies auch darauf hin, dass hochentwickelte böswillige Akteure, wie staatlich geförderte Gruppen und wohlhabende Cyberkriminelle, auf Nakamotos BTC-Wallet zugreifen könnten.
Experten und KI weisen Behauptungen über BTC-Quantenhacking zurück
Krypto-Analyst @level941 auf X wies Camols Behauptungen scharf zurück und betonte, dass Satoshis BTC-Bestände grundsätzlich sicherer seien als die meisten im Umlauf befindlichen Münzen. Er vermutete, dass die öffentlichen Schlüssel verborgen bleiben und die Brieftasche gesperrt bleibt, da Satoshis BTC in frühen P2PKH-Adressen gespeichert ist, es sei denn, der Bitcoin-Ersteller entnimmt seine Münzen manuell.
@level941 bezeichnete Camols Aussagen als „falsch“ und „falsch“ und stellte fest, dass Quantencomputer RSA- oder ECC-Systeme nur dann zerstören können, wenn der öffentliche Schlüssel bekannt ist. Dies bedeutet, dass Satoshis BTC durch einen 160-Bit-RIPED160-Hash geschützt ist, den Quantenmaschinen in absehbarer Zeit nicht brutal erzwingen können.
Der Analyst argumentierte auch, dass, wenn das Bitcoin-Netzwerk jemals zu einem quantensicheren Signaturschema migriert würde, Satoshis nicht bewegte Münzen dauerhaft gesperrt würden, anstatt gehackt oder geleert zu werden. Unabhängige Analysen fortschrittlicher KI-Systeme weisen Camols Quantenhacking-Narrativ darüber hinaus als wissenschaftlich nicht unterstützt zurück.
Berichten zufolge verfügen heutige Quantencomputer über weniger als 1.000 verrauschte Qubits, weit weniger als die Millionen fehlerkorrigierter Qubits, die zum Knacken der Bitcoin-Kryptographie erforderlich sind. KI-Systeme weisen außerdem darauf hin, dass es keine Beweise dafür gibt, dass innerhalb von zehn Jahren eine Bitcoin-brechende Quantenmaschine auftauchen wird. Es zeigte sich auch, dass das Gesetz von Neven, auf das sich Camol bezog, nicht mehr als verlässlicher Prädiktor für das langfristige Wachstum im Quantencomputing gilt. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Wahrscheinlichkeit, dass Nakamotos BTC-Vermögen gehackt wird, zumindest für die nächsten Jahrzehnte äußerst gering ist.
