Alles über Quanabu, die Kryptowährung für die Cannabisindustrie
Im Jahr 2019 gab der Händlerprozessor Fortress Payment Technologies bekannt, dass er keine Visa-Zahlungen für Cannabidiol (CBD)-bezogene Produkte mehr akzeptieren kann. Die Ankündigung informierte die Händler nur acht Stunden über die Änderung. Dies ist nur ein Beispiel für die vielen finanziellen Hürden, mit denen die Cannabisindustrie konfrontiert war, wenn sie versuchte, Transaktionen für Cannabisprodukte abzuwickeln.
Da sich Gesetze und Vorschriften in der Cannabisindustrie leider noch weiterentwickeln, geht die Branche diese Hindernisse konsequent an. Um mögliche Risiken zu vermeiden, selbst in Bereichen, in denen Cannabis jetzt legal ist, vermeiden die meisten Banken, Kreditkartenunternehmen und Zahlungsanbieter, direkt mit Cannabis-Transaktionen zu arbeiten.
Aufgrund von Schwierigkeiten bei Transaktionen neigen viele Unternehmen dazu, Bargeld als Standardzahlungsmethode zu verwenden. Die Aufbewahrung von Bargeld stellt Unternehmen jedoch vor eine ganze Reihe von Problemen. Durch das erhöhte Diebstahlrisiko wird nicht nur die Sicherheit von Unternehmen gefährdet, sondern auch die Sicherheit ihrer Mitarbeiter beim Transport von Bargeld.
Um eine Lösung für das Problem zu bieten, mit dem die Cannabisindustrie konfrontiert ist, hat das in London ansässige Startup Quantabu ein dezentrales Zahlungsnetzwerk für Cannabis-bezogene Transaktionen auf der Blockchain gestartet. Quanabu verfügt auch über eine Zahlungsplattform namens Quanabu Pay, die auf der Blockchain basiert und es Unternehmen und Verbrauchern ermöglicht, Gelder ohne finanzielle Hürden nahtlos zu überweisen.
Die Finanzlösung des Unternehmens für die Cannabisindustrie wird nicht nur eine eigene Form der Kryptowährung haben, sondern auch eine sichere Infrastruktur. Da die Gesetzgebung für viele Länder noch in Arbeit ist, ändern sich die Vorschriften ständig und haben eine komplexe und manchmal unzusammenhängende Lieferkette geschaffen. Dies bedeutet, dass es den Behörden schwerer fällt, die Versorgung mit Cannabis zu verfolgen.
Dank der Blockchain-Technologie von Quannabu hat das Unternehmen ein Produkt entwickelt, das illegale Aktivitäten minimiert, indem es den Strafverfolgungsbehörden ermöglicht, die Quelle und das Angebot aller Cannabisprodukte zu verfolgen. Dies bedeutet, dass Regierungen die Bewegung von Cannabis verfolgen und jede illegale Verbreitung stoppen können, wodurch mehr Platz für einen sichereren und regulierten Markt geschaffen wird.
Die Transparenz in der Lieferkette, die Quanabu bietet, wird nicht nur die Sichtbarkeit der Lieferkette für Strafverfolgungsbehörden erhöhen, sondern auch für Verbraucher, Hersteller und Lieferanten. Durch diese Lösung stärkt das Unternehmen das Vertrauen und schafft insgesamt eine sicherere Branche.
Neben der Supply-Chain-Lösung, dem Token-Angebot und der sicheren Zahlungsplattform des Unternehmens betreibt es auch Quannabu Labs, ein bahnbrechendes Testlabor, das sich CBD-bezogenen Aktivitäten innerhalb und außerhalb der Blockchain widmet – der einzige Betrieb dieser Art in der Welt.
Schließlich arbeitet das Unternehmen auch daran, eine eigene Hanffarm aufzubauen, um Hanf in pharmazeutischer Qualität zu züchten. Die Einrichtung wird über zertifizierte Testgeräte verfügen, damit sie ihre Anlagen konsequent und genau testen kann.
