Aktualisierung der Rechtsstreitigkeit zwischen Ripple und SEC am 8. Oktober

08.10.2024 / Zahlungssystem-News

TL;DR

  • Die SEC legte gegen das jüngste Urteil von Richter Torres Berufung ein, was zu einem starken Preisverfall des Vermögenswerts führte.
  • Die XRP-Community hat eine Petition gegen die Einwände der SEC eingereicht, ihr fehlt jedoch die rechtliche Befugnis, das laufende Gerichtsverfahren zu stoppen.

Die XRP-Community ist nicht zufrieden

Der fast vier Jahre andauernde Rechtsstreit zwischen Ripple und der US-Börsenaufsicht SEC (Securities and Exchange Commission) hat in den letzten Monaten zahlreiche Aktualisierungen erfahren. Eine wichtige Entwicklung war das Urteil von Richter Torres im August, das feststellte, dass der Verkauf von XRP auf Sekundärmärkten an Privatanleger keine Wertpapiertransaktionen darstellte. Sie verurteilte Ripple jedoch zur Zahlung von 125 Millionen US-Dollar wegen Verstößen gegen bestimmte Wertpapiergesetze.

Das Unternehmen schien mit der Entscheidung zufrieden zu sein, wenn man bedenkt, dass die Strafe eine Reduzierung um 94 % gegenüber der ursprünglichen Forderung der SEC in Höhe von 2 Milliarden US-Dollar darstellte. Aus diesem Grund dachten viele, die Kommission würde Berufung einlegen, und das tat sie auch. 

Auf die Nachricht folgte ein starker Preisverfall des Tokens und Unmut in der Community. Die XRP-Armee hat sogar eine Petition mit dem Titel „Stoppt die unnötige und leichtfertige Berufung der SEC im Fall Ripple gegen SEC“ erstellt. Der Hauptzweck der Bemühungen besteht darin, „Stimmen Gehör zu verschaffen“. 

„Der Plädoyer hier ist einfach: Stoppen Sie die unbegründete Berufung der SEC im endgültigen Urteil Ripple gegen SEC.“ Die Auswirkungen dieses Falles gehen über Ripple und seine Stakeholder hinaus. Es handelt sich um eine Grundsatzfrage, die bis in die Grundlagen der Regulierung digitaler Währungen reicht.

Wir müssen die Interessen aller Anhänger digitaler Währungen weltweit schützen, die von den Aussichten einer dezentralen Finanzzukunft inspiriert sind“, heißt es in der Petition.

Derzeit haben über 8.300 Menschen es unterzeichnet, wobei sich in den letzten 24 Stunden 569 Personen der Initiative angeschlossen haben. Das Gesamtziel besteht darin, 10.000 Unterschriften zu erreichen.

Kann die Petition die Berufung stoppen?

Es ist erwähnenswert, dass der Rechtsweg unabhängig von öffentlichen Meinungen und Petitionen abläuft. Daher verfügt die Gemeinschaftsinitiative nicht über die rechtliche Befugnis, direkt einzugreifen oder Gerichtsverfahren zu stoppen.

Andererseits kann es das Bewusstsein schärfen und zusätzliche Aufmerksamkeit für den Prozess auslösen.

Der Beitrag Ripple v. SEC Lawsuit Update vom 8. Oktober erschien zuerst auf CryptoPotato.